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Bleiben oder verreisen: Junggesellenabschied im Winter

Junggesellenabschied planen Die meisten Leute heiraten im Sommer, nur wenige Verwegene probieren sich an einer echten Hochzeit in weiß.
Das hat zur Folge, dass auch der Junggesellenabschied des Bräutigams in die kalte Jahreszeit fällt.
Für den 'Best Man', wie der Trauzeuge im Englischen heißt, bedeutet das noch mehr Anstrengungen als eh schon, um ein spannendes und unvergessliches Programm auf die Beine zu stellen.


Für Münchener stellt sich dabei automatisch die Frage: In München bleiben oder verreisen? Natürlich lockt der Süden mit seinen auch im Januar und Februar milden Temperaturen und Sonnenschein. Trotzdem spricht einiges für Bayerns Landeshauptstadt beim Thema 'Junggesellenabschied im Winter'. Eine Gegenüberstellung von Süddeutschland und Südeuropa:

Biergarten-Wetter? Kühles Weizen unter dem Winter-Himmel

Zu einem Junggesellenabschied gehört Bier selbstverständlich dazu. Glücklicherweise gibt es in München gleich mehrere beheizte Winterbiergärten. Einer der schönsten Biergärten überhaupt, das Parkcafe im Alten Botanischen Garten, bietet im Winter sogar 4 Eisstockbahnen mit Eistockverleih und Glühweinstandl.

Südliche Gefilde wirken trotzdem einladender. Selbst wenn in Sizilien oder auf Ibiza im Winter nur selten mehr als 15 Grad herrschen und sich Besucher wenigstens eine Jacke drüberziehen sollten, lässt sich doch gut draußen sitzen und ein Bier oder ein Glas Wein respektive Sangria genießen. Und das auch noch am Meer! ...Klarer Punkt für Südeuropa.

Und Action: Damit es nicht langweilig wird

Nichts los im Winter? Das ist natürlich Unsinn. Mit dem, was München zu bieten hat, lässt sich auch bei niedrigen Temperaturen locker ein Tag oder ein ganzes Männerwochenende füllen. Fußball-Fans sind in der Allianz-Arena, der Heimspielstätte des FC Bayern, zu einem Rundgang willkommen, dazu kann auch das Olympiastadion besichtigt werden. Paintball, Kart und Co. sind witterungsunabhängig. Und ein Wellnessnachmittag im Spa hat auch schon so manchen Junggesellenabschied bereichert. Ideen für ein sattes Winter- wie übrigens auch Sommerprogramm für den Junggesellenabschied finden sich zum Beispiel auf der Webseite des JGA-Veranstalters Pissup Reisen .

Dass das Gleiche auch für südliche Gefilde gilt, ist klar. In Barcelona kann man auch im Winter mit dem Schiff raus aufs Mittelmeer fahren oder sich im Stadiontempel Camp Nou des FC Barcelona umsehen, Mallorca lockt mit Katamaran-Partys und Quad-Safaris einmal quer über die Insel. An Action mangelt es also nicht.
Da aber der Ausspruch gilt: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, gibt es hier den Punkt für München.

Hinkommen: Gut zu erreichen ist heute alles

Ein Katzensprung oder ein paar hundert Kilometer: Da ist die Präferenz im Grunde klar. Doch so einfach ist es nicht. Denn geht es nach der Erreichbarkeit, dann spricht nicht wirklich etwas für oder gegen eines der beiden Ziele. Was sind schon zwei Stunden Flug vom Münchener Flughafen, wenn dafür dann am Ziel die Sonne wartet? Die Welt ist gerade von München aus bestens angebunden – und mitunter ist man genauso schnell mit dem Flieger in Barcelona wie mit der Bahn von Bad Tölz aus in München. Also: Ein nötiger Flug ist kein Argument gegen den Süden. Punkteteilung.

Party die ganze Nacht: Am Strand geht die Post ab

München hat einen guten Ruf als Partystadt, in der das Nachtleben pulsiert. Das liegt am P1 und anderen bekannten Clubs sowie an der tollen Kneipenszene. In Sachen heißem Tanz und ausgelassener Stimmung ist es dennoch schwer, mit südeuropäischen Clubs – und vor allem südeuropäischen Partygästen – zu konkurrieren. Gegen die Clubs auf Ibiza und den Ballermann und die gehobenen Clubs in Barcelona und Palma de Mallorca kommt München nicht an. Zumal es sich noch einmal besonders anfühlt, im Winter am Strand seinen eisgekühlten Cocktail zu schlürfen und dabei nicht einmal zu frieren. Klare Sache: Punkt für Südeuropa.

Was kostet die Welt: Alles eine Frage des Preises

Ein Junggesellenabschied ist immer eine Frage des Budgets. Gruppen, die etwas Ausgefallenes jenseits von lustiger Kostümierung und Bauchladen erleben wollen, geben gern mal mehr als 200 Euro pro Nase aus. Wieviel jeder ausgeben möchte, muss daher unbedingt vorher mit der gesamten Truppe geklärt werden - da spricht wahrscheinlich einiges für München...

Flüge in den Süden sind vor allem dann eine interessante Option, wenn der Termin des Junggesellenabschied nicht in den Schulferien stattfinden soll. Denn dann können Flug und Hotel wirklich günstig sein. Ziele, in denen es allerdings deutlich wärmer ist als in Deutschland, sind von Dezember bis März besonders beliebt – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise. Deshalb: Lieber zu Hause bleiben. Punkt für München.

Fazit: Bleiben oder verreisen ist eine Frage der Lust

Am Ende ist es eine Frage der eigenen Lust: In München bleiben kann jeder, dem 5 statt 15 Grad genügen und der kein Meer braucht, um glücklich zu sein – zu tun gibt es nämlich genug, und das Bier kann man auch draußen trinken. Verreisen sollte, wer es lieber etwas wärmer mag – und dazu auf heiße Partys steht, die es definitiv eher in Südeuropa gibt.

<lg> Fotos: Pissup Reisen