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The Rum Diary

Dolce Vita in Puerto Rico

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Hunter S. Thompson war ein amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Seine Reportagen wie etwa die Berichte über die Hell's Angels machten ihn weltberühmt. Er zählte zu den ersten Autoren des 'Rolling Stone', war Auslandskorrespondent, politischer Berichterstatter und Sportreporter. Einige seiner mehrjährigen Auslandsaufenthalte verarbeitete der aus Kentucky stammende Thompson literarisch. Sein bekanntestes Buch 'Fear and Loathing in Las Vegas' adaptierte Terry Gilliam 1998 für seinen gleichnamigen Film mit Johnny Depp. Gilliams Arbeit war ein gewohnt ungewöhnliches, verrücktes und phantasievolles Werk, ein vollendeter Sinnesrausch.
Man muss sich die heftig bewegte Vita dieser Journalisten-Legende und ihre erste Verfilmung in Erinnerung rufen, wenn man sich den biederen, zähflüssig dahin fließenden 'Rum Diary' von Bruce Robinson ansieht. Auch dieser Film basiert auf einem gleichnamigen Erinnerungsbuch Thompsons, und erneut spielt Johnny Depp des Autors Alter Ego namens Paul Kemp. Der ist ein versoffener, abgewirtschafteter Schreiberling aus New York. Dort hat es nicht so recht funktioniert mit dem Job und den Frauen und dem Geld, also wagt Kemp in Puerto Rico einen Neuanfang.

Auf der Karibikinsel geht es 1960 steil bergauf, unzählige Glücksritter und Geschäftemacher versuchen, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, idealerweise beim Sundowner am Strand.
Jede Menge Alkohol, immer genügend Drogen, bildschöne Frauen und laue Nächte - es ist schon überraschend, dass es Robinson nicht gelungen ist, aus diesen Ingredienzien einen mitreißenden Spielfilm zu erschaffen. Obwohl ausgestattet mit einem sichtlich höheren Budget als 'Fear and Loathing' und versehen mit einem klangvollen Cast, kommt bei Robinsons traniger Umsetzung nie der Schwung der Buchvorlage auf - von den geschliffenen Pointen ganz abgesehen. Statt dessen sieht man dem auf Autopilot spielenden Johnny Depp dabei zu, wie er gelangweilt die Eiswürfel im Cocktailglas klingeln lässt, verkatert in die Nachmittagssonne blinzelt oder Chenault (völlig farblos: Amber Heard), die Freundin seines Rivalen Sanderson (Aaron Eckhart), umgarnt. Angeblich hat Depp für Heard seine Frau verlassen – ihrer unglaublichen Leinwandpräsenz wegen kann es nicht gewesen sein.

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genre: Drama, Komödie, Thriller länge: 119 min Original: The Rum Diary Darsteller: Johnny Depp, Aaron Eckhart, Michael Rispoli, The Rum Diary Regie: Bruce Robinson, The Rum Diary Drehuch: Bruce Robinson, Hunter S. Thompson, Drehjahr: 2011 FSK: 12 Starttermin: 02.08.2012 Offizielle Website ]

wo läuft der film in münchen? [ The Rum Diary im kinoprogramm ]

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